Plugins, Module und Erweiterungen – Unterschiedliche Worte, dieselben Bedeutungen?

Was ist der Unterschied zwischen einem WordPress-Plugin, Joomla-Modul und einer Drupal-Erweiterung? Die wichtigsten Content-Management-Systeme eignen sich für nahezu jeden Einsatzzweck. Das CMS stellt die Basisfunktionen für die Inhalts- und Benutzerverwaltung bereit, alle zusätzlichen Funktionen werden über Erweiterungen (Plugins, Komponenten, Module) realisiert. Die Entwickler haben ein verwirrendes Begriffssortiment für den gleichen Kerngedanken geschaffen. Mitunter können dieselben Begriffe auch unterschiedliche Bedeutungen haben.

Funktionen hinzufügen

Sämtliche Begriffe stehen für einen “Code, welcher bestimmte Funktionen hinzufügt.” Bei genauer Betrachtungsweise fügt selbst das simpelste Template Funktionen hinzu. Andere Themen sind wiederum so komplex und fügen so viele kleine Blöcke (oder Widgets! oder Module!) hinzu, dass sie selbst als Modul oder Plugin bezeichnet werden könnten.

Optischen Darstellung von Funktionen auf Webseiten

Die meisten Webseiten verwenden Boxen bzw. eine oder mehreren Randleisten mit vielen kleinen Kästchen, jedes mit seiner eigenen Funktion. Fast jedes CMS bezeichnet diese Felder anders .
WordPress nennt sie “Widgets“, Joomla “Module” und Drupal bezeichnet sie als “Blöcke.”

Grundsätzliches Design und Optik von Webseiten

Das Aussehen einer CMS-gestalteten Webseite wird durch Templates oder Themen bestimmt. Der einzige Unterschied scheint hier der Begriff selbst zu sein. So haben WordPress und Drupal “Themen”, Joomla hingegen “Vorlagen” oder “Templates”. Bei der Eingabe in Suchmaschinen werden allerdings bei sämtlichen Kombinationen der Begriffe die passenden Ergebnisse angezeigt. Genau wie bei der Verwaltung von Inhalten ist auch im Bereich der Terminologie eine Strukturierung hilfreich. Im einfachsten Fall hat man genau eine Benennung je Sprache für einen Begriff. Oft gibt es aber mehrere Benennungen für einen Begriff. Dies kann historische Gründe haben, weil in unterschiedlichen Anwendungsgruppen verschiedene Benennungen gebräuchlich waren. Oder es gibt unterschiedliche Terminologien je nach Zielgruppe bzw. Einsatzbereich. Denkbar ist auch, dass es gewollte Unterschiede in der Terminologie für verschiedene Vermarktungswege gibt. Neben der eigentlichen Aufgabe der Inhaltsverwaltung ist somit auch ein funktionierendes Terminologie-Management für das jeweilige Unternehmen oder System wünschenswert und notwendig.

 

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